
Die längste Eisenbahnhubbrücke Europas.
Aufgrund der Ermüdung durch die Lasten des Bahnverkehrs stößt die technische Leistungsfähigkeit der bestehenden Kattwykhubbrücke an ihre Grenzen. Die neue Hubbrücke wird für einen zweigleisigen Bahnverkehr ausgelegt, sodass die bestehende Brücke langfristig für den Straßenverkehr nutzbar bleiben kann. Mit ihrer Stahl-Fachwerk-Konstruktion bildet die neue Brücke gemeinsam mit der bestehenden Brücke gestalterisch eine Familie, die in ihrer Dimension ein weltweit einzigartiges Brückenensemble darstellt. Funktional und gestalterisch ergänzt wird das Ensemble durch zwei Betriebsgebäude auf beiden Uferseiten der Elbe.
2009 - 2020
Hamburg


Ensemblewirkung als Brückenfamilie
Bei der Ausarbeitung des Tragwerks wurde auf der stadträumlichen Ebene (Fernwirkung) eine optische Verträglichkeit des Bauwerkes im städtebaulichen Gesamtbild unter Beachtung der Ensemblewirkung zusammen mit der Bestandsbrücke und den Auswirkungen einer zukünftigen Süderelbbrücke im Zuge der Hafenquerspange (HQS) gesucht. Dabei wurde dem Gedanken einer „Brückenfamilie“ gestalterisch große Bedeutung zugesprochen. Auf der Bauwerksebene (Nahwirkung) wurde eine optische Verträglichkeit im Brückenbereich und aus der Nutzerperspektive vor und auf dem Bauwerk gesucht. Erreicht wird sie am einfachsten durch eine klare und sinnfällige Konstruktion, die den Menschen erlaubt, die konstruktiven Zusammenhänge zu erkennen.
Länge der Brücke
Stützweiten
Gesamtbaukosten des Neubaus
Konstruktion



Alt und Neu bilden ein weltweit einzigartiges Brückenensemble



Kräftegleichgewicht zwischen Hubteil und Kontergewichten

Projektdaten
Kategorien
Ort
Hamburg-Moorburg, Kattwykdamm
Jahr
2009 - 2020 | Baubeginn 2014
Leistungen
Baugestalterische Beratung
Hochbauplanung LP 1-6 für Betriebsgebäude
Bauherr
HPA Hamburg Port Authority AöR
Auftraggeber
Ingenieurgemeinschaft
Leonhardt, Andrä und Partner, Sellhorn, Vössing