Neue Kattwybrücke Hamburg

Eisenbahnhubbrücke

Die längste Eisenbahnhubbrücke Europas.

Aufgrund der Ermüdung durch die Lasten des Bahnverkehrs stößt die technische Leistungsfähigkeit der bestehenden Kattwykhubbrücke an ihre Grenzen. Die neue Hubbrücke wird für einen zweigleisigen Bahnverkehr ausgelegt, sodass die bestehende Brücke langfristig für den Straßenverkehr nutzbar bleiben kann. Mit ihrer Stahl-Fachwerk-Konstruktion bildet die neue Brücke gemeinsam mit der bestehenden Brücke gestalterisch eine Familie, die in ihrer Dimension ein weltweit einzigartiges Brückenensemble darstellt. Funktional und gestalterisch ergänzt wird das Ensemble durch zwei Betriebsgebäude auf beiden Uferseiten der Elbe.

2009 - 2020

Hamburg

Blick nach Süden - im Hintergrund die Bestandsbrücke und rechts das ehemalige Kraftwerk Moorburg
Ensemblewirkung als Brückenfamilie

Bei  der Ausarbeitung des Tragwerks wurde auf der stadträumlichen Ebene  (Fernwirkung) eine optische Verträglichkeit des Bauwerkes im städtebaulichen  Gesamtbild unter Beachtung der Ensemblewirkung zusammen mit der Bestandsbrücke und den Auswirkungen einer zukünftigen Süderelbbrücke im Zuge  der Hafenquerspange (HQS) gesucht. Dabei wurde dem Gedanken einer „Brückenfamilie“ gestalterisch große Bedeutung zugesprochen. Auf der Bauwerksebene (Nahwirkung) wurde eine optische Verträglichkeit im  Brückenbereich und aus der Nutzerperspektive vor und auf dem Bauwerk gesucht. Erreicht wird sie am einfachsten durch eine klare und sinnfällige Konstruktion, die den Menschen erlaubt, die konstruktiven Zusammenhänge zu  erkennen.

287,70 m

Länge der Brücke

75 - 130 - 75

Stützweiten

250 Mio. EUR

Gesamtbaukosten des Neubaus

Parallelgurtige Fachwerkbrücke über 3 Felder

Konstruktion

Alt und  Neu bilden ein weltweit einzigartiges Brückenensemble
Betriebsgebäude mit Steuerstand am Westufer
Kräftegleichgewicht zwischen Hubteil und Kontergewichten

Projektdaten

Kategorien

Bahnbrücken
Betriebsgebäude
Bewegliche Brücken
Denkmalschutz

Ort

Hamburg-Moorburg, Kattwykdamm

Jahr

2009 - 2020 | Baubeginn 2014

Leistungen

Baugestalterische  Beratung

Hochbauplanung LP 1-6 für Betriebsgebäude

Bauherr

HPA Hamburg Port Authority AöR

Auftraggeber

Ingenieurgemeinschaft
Leonhardt, Andrä und Partner, Sellhorn, Vössing

Visualisierungen: Vössing