
Eine neue Netzwerkbogenbrücke über die Havel mit Bezug zur alten Brücke.
Die neue Freybrücke ersetzt das 1909 nach den Plänen von Karl Bernhard fertiggestellte Brückenbauwerk, das unter Denkmalschutz stand. Die Fahrbahnquerung schafft mit ihrer 170 m langen Stahlkonstruktion eine moderne Verbindung über die Havel im Berliner Bezirk Spandau. Fünf Fahrspuren sorgen für den heutigen Verkehrsbedarf im Zuge der Heerstraße. Das Projekt zeigt, wie infrastrukturelle Anforderungen, städtischer Kontext sowie Denkmalschutz zu einer klaren Lösung geführt werden können.
2007 - 2016
Berlin-Spandau
Funktional gestaltet – eindeutig geführt

Der Ersatzneubau ist in die hochwertige Freizeitlandschaft integriert.

Die vorhandene Havelquerung im Zuge der Heerstraße ist abgängig und überdies zu schmal für die geplante Erweiterung des Schifffahrtsweges. Das Ersatzbauwerkist unter strengen Auflagen der Denkmalschutzbehörden entwickelt worden. Es nimmt das Rohr des echten Bogens mit Durchstoß der Fahrbahnplatte auf und übersetzt es in eine moderne Stahlbaukonstruktion. Der Bogen wird im Scheitel aufgespreizt, so dass sich sowohl eine bessere Seitenstabilität ergibt als auch eine räumlich interessante, aber auch materialsparende Fahrbahnaufhängung. Auf die Untersicht und die Seitenansicht wird wegen des intensiven Freizeitverkehrs auf der Havel besonders geachtet.
Länge der Brücke
Stützweiten
Gesamtbaukosten des Ersatzneubaus.
Konstruktion


Mit minimalem Materialeinsatz spannt die neue Brücke elegant über den Schifffahrtsweg.


Projektdaten
Kategorien
Ort
Berlin
Jahr
2007 - 2016
Leistungen
Baugestalterische Beratung
LPH 2 – 4, 6, 8
Bauherr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin
Auftraggeber
Bung Ingenieure AG, Berlin